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Bremsverhalten, Lenkfähigkeit und Spurstabilität verschlechtern sich. Darauf weist der Kfz-Sachverständige Uwe Wittich hin. Je nach Fahrweise erfüllen Stoßdämpfer nach 60.000
km nur noch teilweise ihre Funktion. Zudem, so Uwe Wittich weiter, beeinträchtigen Mängel an den Stoßdämpfern die moderne Sicherheitselektronik wie zum Beispiel die Regelung des Antiblockiersystems
(ABS), die elektronische Stabilitätskontrolle (ESP) sowie die Wirkung der Antischlupfregelung. Dem Fahrer sei es kaum bewusst, wie sich das Fahrverhalten seines Wagens mit der Zeit verändere, denn der
Leistungsverlust der Stoßdämpfer vollziehe sich langsam. Abgenutzte Stoßdämpfer können im Vergleich zu intakten Dämpfern auf unebener Straße den Bremsweg bei 80 km/h schon um zwei bis drei Meter
verlängern. Im Rahmen der vorgeschriebenen technischen Hauptuntersuchung (HU) werden die Stoßdämpfer ausschließlich einer Sichtkontrolle unterzogen, bei der die Dichtigkeit des Dämpfers und seine
Unversehrtheit begutachtet werden. Aktuelle Untersuchungen zeigen aber, dass diese Prüfung kaum ausreicht. Die Experten empfehlen deshalb eine gründliche Wirkungsprüfung, denn die Mängelrate nimmt mit
steigender Kilometerzahl konstant zu. Kfz-Meister Wittich empfiehlt daher, vor allem bei älteren Fahrzeugen alle 20.000 bis 30.000 Kilometer eine Überprüfung der Funktionstüchtigkeit.
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